Der Acker

Der Weltagrarbericht von 2013 sagt: Die konventionelle Landwirtschaft ist am Ende ihres Weges. Sie verursacht Klimawandel, Umweltschäden, zwingt die Landwirt:innen in prekäre und abhängige Arbeitsverhältnisse, produziert nicht die gesündesten Produkte und vor allem ist sie nachweislich die falsche Strategie um unsere Ernährung sicher zu stellen. Warum wir diesen Weg in der sog. Ersten Welt trotzdem weiter gehen, können vielleicht am ehesten die Kapitalmärkte beantworten.

„Kleinbäuerliche, arbeitsintensivere und auf Vielfalt ausgerichtete Strukturen sind die Garanten einer sozial, wirtschaftlich und ökologisch nachhaltigen Lebensmittelversorgung…“

Das ist die Zukunft und um zu verstehen, was das bedeutet haben wir nun unseren eigenen kleinen Acker. Gestartet 2019 mit 11 Beeten auf ca. 750 m² hat er sich bis 2021 auf das dreifache vergrößert. Mit der Ernte beliefern wir unsere Küche und den Hofladen, nehmen aber natürlich auch selber, was wir verwerten können. Gemeinsam lernen wir hier jeden Mittwoch Nachmittag, wie schwer es sein kann sich an eine Fruchtfolge zu halten, wie wir mit Schädlingen wie dem Kartoffelkäfer umgehen, wie viel Ernte eine so kleine Fläche tatsächlich hervorbringen kann oder einfach wie viel Spaß und Arbeit es ist gemeinsam eine kleine Landwirtschaft zu betreiben.

Offener Gartenarbeitstag

März – Oktober
mittwochs 14-18 Uhr