Der Juli brachte uns unseren zweiten AGRI Social Trainings Kurs und Besuch von unseren Projektpartnern und Teilnehmenden aus Griechenland, Tschechien, und Rumänien.
Trotz Regen sind wir ab „ins Feld“ bzw. die Hochbeete und haben verschiedene Praxismodule zu den Themen Kompostieren, Pflanzenvermehrung und Wildkräuter durchgefühhrt. Diese Aktivitäten boten die Gelegenheit, die Bedeutung von gesundem Boden, nachhaltigen Anbaumethoden und Teamarbeit zu verleben. Ein gemeinsames Mittagessen in unserem Café, das mit vor Ort Produzierten Zutaten arbeitet, war zudem ein schönes Beispiel für lokale Lebensmittelproduktion und kurze Lieferketten. nicht zuletzt haben wir bei diesem zweiten Treffen schon gemerkt, wie eng die Gruppe an Teilnehmenden zusammenwächst und es umso mehr Freude bringt, von- und miteinander zu lernen.
Am zweiten Tag ging es im weiten Sinne um urbane Grünflächen und die Bedeutung von offenem Zugang für die Menschen in der Stadt. Dazu gab zunächst Toni Karge wertvolle Einblicke in seine Arbeit als Gemeinschaftsgartenbeauftragter und das Berliner Gemeinschaftsgartenprogramm welches verdeutlicht, dass Gemeinschafsgärten zunehmend Nachhaltigkeit, Biodiversität, soziale Inklusion und aktive Bürgerbeteiligung fördern können. Die Teilnehmenden erfuhren, dass diese Räume weit mehr sind als nur Orte, an denen Lebensmittel angebaut werden – sie dienen auch als Zentren für Bildung, Zusammenarbeit und Gemeindeentwicklung.
Das Programm wurde mit einem Besuch im Rollberg Paradise fortgesetzt, wo wir praktische Einblicke in den täglichen Betrieb eines Gemeinschaftsgartens erhielten und entdeckten, wie solche Initiativen Möglichkeiten für Kreativität, Umweltbildung und Nachbarschaftsengagement schaffen.
Was natürlich auch nicht fehlen durfte, was ein Besuch auf dem Tempelhofer Feld, als besonderes Beispiel für große öffentliche Freiflächen in Berlin und wie urbane Flächen Erholung, Artenvielfalt, Gemeinschaftsaktivitäten und nachhaltige Ernährungsinitiativen erfolgreich miteinander verbinden können.
Unser Treffen in Berlin hat erneut gezeigt, wie wichtig es ist, theoretisches Wissen mit praktischer Erfahrung zu verbinden. Durch praktische Einheiten, Fachvorträge und den internationalen Austausch konnten wir unser Verständnis für nachhaltige urbane Landwirtschaft stärken, knüpften gleichzeitig neue Partnerschaften und tauschten bewährte Praxis aus. Wie toll, dass wir Teil hiervon sein können!
