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		<title>Von Tomaten, Suchthilfe und Orten der Schönheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Jul 2026 07:37:40 +0000</pubDate>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #999999;">Das <em>Rollberg Paradise</em> als Praxisfeld für Studierende der Sozialen Arbeit</span></strong></p>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2026/Juli/Bildschirmfoto_2026-07-28_um_153435.png"><img decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2026/Juli/Bildschirmfoto_2026-07-28_um_153435.png" width="249" height="183" alt="Save the Date KINDL Spaziergang" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 20px; float: left;" /></a><span style="color: #000000;">Wer mag sie nicht, sonnengereifte süße Tomaten? Frisch zubereitet als Salat mit Zwiebeln und Petersilie, geschmort mit Knoblauch und Feta aus dem Ofen oder als fruchtige Soße zu Pasta… Wir im <a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/gemeinschaftsgarten">Rollberger Gemeinschaftsgarten</a> lieben die schönen runden Früchte, die den Geschmack des Sommers auf die Zunge zaubern. Problem: So sehr wir Tomaten mögen, so sehr hassen Tomaten Regen und Feuchtigkeit. Viele Hobbygärtner kennen den frustrierenden Moment, wenn man ans Beet tritt, um die liebevoll großgezogenen Tomatenpflanzen anzuschauen und mit entsetztem Gärtnerauge feststellt, dass die Ente wohl der Braunfäule zum Opfer fallen wird. Braunfäule ist eine typische Tomatenkrankheit, die durch einen Pilz verursacht wird. Da Pilze eine warme feuchte Umgebung lieben, gilt es, besonders anfällige Pflanzen wie Tomaten vor Feuchtigkeit zu schützen. Die Notwendigkeit einer Überdachung für die Tomatenpflanzen im Gemeinschaftsgarten <em>Rollberg Paradise</em> wurde durch das Vor-Ort-Team schon lange geäußert, doch nun wurden die Pläne dank einer Kooperation zwischen Fixpunkt gGmbH, der Evangelischen Hochschule Berlin und dem Garten in die Wirklichkeit umgesetzt.<br /></span> </p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Ein Hörsaal im Grünen: „Draußen sein und was schaffen“<br /></strong></span>Fixpunkt gGmbH ist bereits seit einiger Zeit mit einem Peer-Projekt im Garten verortet, das Menschen mit substanzbezogenen Suchterfahrungen eine Beschäftigung bietet und ihnen so hilft, ihrem Alltag wieder eine feste Struktur zu geben. Die Teilnehmenden säubern die angrenzenden Grünflächen von Spritzen und Konsumutensilien, packen aber auch im Garten mit an und helfen beim Gießen, Kompost-Umschichten oder was eben gerade anfällt. Von April bis Juli 2026 hat die Gruppe sich nun mit Studierenden der Sozialen Arbeit der Evangelischen Hochschule Berlin zusammengetan, um in Absprache mit dem Gartenteam der Prinzessinnengärten einen Regenschutz für die empfindlichen Tomatenpflanzen zu bauen. Das Vorhaben lief unter dem Titel <a href="https://zukunftstadt.berlin/post/gemeinsam-stadtnatur-erleben">„Gemeinsam Stadtnatur gestalten – Partizipativ soziale Teilhabe praktisch und wissenschaftlich erproben“</a> und sollte sowohl Studierenden praxisnah vermitteln, wie niedrigschwellige Suchthilfe gestaltet werden kann, als auch betroffenen Menschen mit Suchtgeschichte die Erfahrung sozialer Teilhabe und Begegnung ermöglichen.</p>
<p>Und das Ergebnis kann sich sehen lassen! Die Tomaten sind trocken und glücklich, die Gärtnernden demnach ebenso glücklich und die Projektteilnehmenden beider Seiten haben ausschließlich positives Feedback zu der gemeinsamen Zeit abgegeben. Dazu habe laut der Gruppe auch der Garten als Durchführungsort für das Praxisprojekt beigetragen. Als offen zugänglicher, kostenloser Ort für alle biete er eine integrative Umgebung, die die Begegnung unterschiedlicher Menschen besonders fördere. Das gemeinsame Anpacken am Beet schaffe eine Kontaktsituation, die einen Dialograum jenseits von Beratungssetting und Bürokratie öffne, so ein Student. Gärten hätten daher ein besonderes Potenzial für die niedrigschwellige therapeutische Suchthilfe.</p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Gemeinschaft und Selbstwirksamkeit<br /></strong></span>So wurde auch im <em>Rollberg Paradise</em> aus der Not der Tomaten ein Begegnungsanlass, dessen Auswirkungen weit über das entstandene Holzkonstrukt und die Tomatenernte hinaus reichen. „Gesellschaftliche Vorstellungen von suchtkranken Menschen sind von vielen irrationalen Ängsten und Vorurteilen geprägt“, so Robert Lager, der das Projekt bei Fixpunkt betreut. Durch den regelmäßigen Austausch, der ganz nebenbei bei der Arbeit entsteht, „wächst Verständnis füreinander und du merkst, dass da gar nicht so viel Trennendes zwischen euch liegt. Denn Sucht kann jeden treffen, sie ist keine Frage von Bildung oder Einkommen. So werden Berührungsängste seitens der Studierenden abgebaut und die Gemeinschaftserfahrung ermöglicht v.a. den suchtkranken Menschen wieder soziale Einbindung und Anerkennung zu erleben und Selbstwirksamkeit zu spüren. Erfolgserlebnisse sind ungemein wichtig auf dem Weg zurück in ein selbstbestimmtes Leben.“ Die gemeinsame Arbeit in Gärten sei dafür extrem gut geeignet. Die Vielfalt an Aufgaben ermögliche eine interessenbasierte, selbstbestimmte Auswahl von Tätigkeiten, die den Menschen Spaß machen. Der eine baut, die andere pflanzt, ein Dritter kümmert sich um das gemeinsame Mittagessen für alle. Durch die Regelmäßigkeit der Treffen könne eine feste Struktur geschaffen werden, die die Lebens- und Alltagssituation der Teilnehmenden stabilisiere.</p>
<p><strong><span style="color: #999999;">Naturerfahrung und Ruhe<br /></span></strong>Neben den positiven Auswirkungen des gemeinsamen Arbeitens hebt Rebekka Streck, die das Suchthilfe-Seminar an der Evangelischen Hochschule betreut, die Wirksamkeit von Gärten als „Orten der Schönheit“ in der Suchthilfe hervor. Die Umwelt, in der sich suchtkranke Menschen bewegen, bestünde selten aus geschützten, gepflegten Wohlfühlorten, sondern konzentriere sich in der Stadt häufig um vernachlässigte Plätze, dreckige U-Bahnhöfe und ähnlich unattraktive öffentliche Räume. Hinzu komme, dass suchtkranke Menschen durch ihren Alltag, der durch Suchtdruck, soziale Konflikte und die oft stark aufputschende Wirkung der Drogen selbst geprägt sei, permanent unter Anspannung stehen. Daher brauche es mehr „grüne Oasen in der Stadt“, die als „Orte der Ruhe“ einen Gegenpol zum sonst äußerst stressigen Alltag der suchtkranken Menschen bieten können. Hier können Geist und Nervensystem runterkommen, die Naturerfahrung entschleunigt, senkt Stresshormone. Hier kann man die Hektik der Stadt vergessen, sich ganz anderen Aufgaben widmen, die Natur gibt die Geschwindigkeit vor. Das erleben auch die Teilnehmenden so. Einer beschreibt den Garten mit den Worten: „Mit den Pflanzen und dem Garten ist bisschen Paradies. Find‘s sehr schön hier“, und ein Anderer ergänzt: „Im Garten erholt sich die Seele.“</p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Und Begegnung geht noch viel mehr<br /></strong></span>Doch auch wenn solche Projekte von allen Teilnehmenden positiv bewertet werden, bleibt auch ein fader Beigeschmack. Die Studierenden kritisieren v.a., dass es viel zu wenige solcher Ansätze gäbe, obwohl diese so wirksam und erfolgreich seien. Die Förderungen seien zu gering und zu Projektlaufzeiten oft kurz angesetzt. Dies gefährde die Nachhaltigkeit der Ergebnisse. „Was im Gemeinschaftsgarten langsam wächst“, wird nach Projektende nicht fortbestehen, prognostiziert eine Studentin bedauernd und verweist damit auf die Wichtigkeit, aber auch Zerbrechlichkeit von Vertrauens- und Beziehungsarbeit in der Suchthilfe. Projekte, in denen es um menschliche Beziehungen geht, sollten daher möglichst schnell in eine Regelfinanzierung übergehen, sonst verschenke man deren nachhaltige Wirkung.</p>
<p>In diesem Sinne macht Fixpunkt gleich weiter. Diesmal zwar ohne Tischler und die Unterstützung von Studierenden, dafür aber mit Gartenteam und QM wird in der nächsten Woche gemeinsam mit den Projektteilnehmenden in der Gartenküche gekocht. Im Rahmen der Veranstaltungsreihe <a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/95-startseite2513/startseite-spalte5/1749-essen-is-fertig-das-rollberg-paradise-laedt-ein-zum-gartendinner">„Volle Bäuche für alle – Gemeinsam kochen für die Nachbarschaft“</a> seid ihr am 28.07. herzlich eingeladen, vorbeizukommen und einen vegetarischen Burger zu genießen, vielleicht sogar mit Tomaten aus den eigenen Beeten – ohne Braunfäule. Danke liebe Fixpunkt-Peers, danke liebe Studis!</p>
<p><em>Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ wird gefördert im Programm „Sozialer Zusammenhalt“.</em></p>
<p><em></p>
<p></em><em><br />Text: QM Rollberg, Juli 2026, Bilder: Evangelische Hochschule Berlin, Juli 2026</em></p></div>
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		<title>Essen is&#8216; fertig! – Das Rollberg Paradise lädt ein zum Gartendinner</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/essen-is-fertig-das-rollberg-paradise-laedt-ein-zum-gartendinner/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Jun 2026 07:29:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Gemeinsam im Grünen an einer langen Tafel sitzen, von Bienensummen und Vogelgesang umgeben, Hektik und Lärm der Großstadt bleiben draußen und vor einem auf dem Tisch lauter liebevoll zubereitete Köstlichkeiten, die darauf warten, in Gemeinschaft bei einem guten Gespräch genossen zu werden. Klingt gut oder? Das ist unser einmal im Monat stattfindendes Gartendinner für die Nachbarschaft!</p>
<p>Seit April sind das Gartenteam der <a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/">Prinzessinnengärten</a> und das Quartiersmanagement Gastgebende einer Veranstaltungsreihe im Rollberger Gemeinschaftsgarten, bei der jeweils in Kooperation mit einem Kiezakteur mit und für die Nachbarschaft gekocht und im Anschluss gemeinsam gegessen wird. Die Kochaktionen finden einmal monatlich statt und locken von Mal zu Mal mehr Neugierige in den wunderschönen Garten, dem die dort gärtnernde Nachbarschaft nicht ohne Grund den Namen <a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/gemeinschaftsgarten">„Rollberg Paradise“</a> gegeben hat.</p>
<p><strong>Volle Bäuche für alle!</strong><br />Bisher haben Gastköch*innen vom Gesundheitskollektiv Berlin e.V., von den Neuköllner Stadtteilmüttern und von Kiezanker e.V. den Kochlöffel in unserer Outdoor-Küche geschwungen und es war jedes Mal ein lebendiger und wunderschöner Nachmittag für alle Beteiligten. In Zeiten hoher Kosten für Miete und Energie, aber v.a. auch steigenden Lebensmittelpreisen soll das Angebot die Nachbarschaft unterstützen und der Ernährungsarmut, von der leider viele Menschen mit geringen finanziellen Mitteln betroffen sind, zumindest einmal im Monat etwas entgegensetzen. Ernährungsarmut beschreibt einen Zustand, in dem Menschen beispielsweise gezwungen sind, ganze Mahlzeiten auszulassen oder auf billige, ungesunde Lebensmittel wie Fertigprodukte zurückzugreifen, weil ihnen das Geld für eine gesunde und angemessene Ernährung fehlt.</p>
<p><strong>Wo Buletten und Falafel sich begegnen</strong><br />Zumindest an den Gartendinner-Abenden muss im „Rollberg Paradise“ niemand hungrig nach Hause gehen, von klassischen Tellern mit vegetarischen Bulletten, Kartoffeln und Rahmkolrabi über frisch vor Ort frittierte, heiße Falafelbällchen mit allem drum und dran in duftendes Fladenbrot gerollt und einem riesigen kalten Büffet mit den unterschiedlichsten Salaten sowie herzhaften und süßen Kleinigkeiten, war alles dabei. Am Tisch treffen neu zugezogene Familien mit kleinen Kindern auf Studierende der Sozialen Arbeit, türkische und arabische Frauen verschiedener Generationen tauschen sich aus mit einzelnen Nachbar*innen aus anliegenden Kiezen wie Rixdorf und Körnerpark und auch die Menschen, die regelmäßig vor Ort gärtnern, freuen sich über neue Gesichter, zeigen stolz das von ihnen liebevoll gepflegte Grün und ernten Kräuter zum Verfeinern der Gerichte. Die Mischung ist jedes Mal ein bisschen anders, aber immer genau richtig für einen entspannten Nachmittag im schattigen Grün, den gemeinsam schmeckts einfach am besten!</p>
<p><strong>Darfs noch ein bisschen mehr sein?</strong><br />Im Juli wird Fixpunkt gGmbH für uns schnippeln und brutzeln, im August ist MORUS 14 e.V. an der Reihe und für den Abschluss im September suchen der Berliner Ernährungsrat und das Quartiersmanagement die Rezepte raus, um ein letztes Mal in diesem Jahr die Rollberger Bäuche zu füllen. Also merkt euch die Termine vor und kommt vorbei zum gemeinsamen Tisch-Decken und lasst es euch schmecken!</p>
<p>Nächste Termine: 28.07./ 25.08./ 29.09.</p>
<p>Zeit: 16–18 Uhr</p>
<p>Ort: Gemeinschaftsgarten „Rollberg Paradise“, Roland-Krüger-Str. 6</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Das Projekt wird gefördert mit Mitteln des Programms „Sozialer Zusammenhalt“</p>
<p>Text: QM Rollberg, Juni 2026</em></p></div>
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		<title>Gemeinsam Essen im Grünen</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/gemeinsam-essen-im-gruenen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Apr 2026 08:43:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Was gibt es Schöneres als draußen im Garten zu kochen und gemeinsam ein Essen zu genießen?<br />Eigentlich nichts, finden wir!</p>
<p>Jeden vierten Dienstag im Monat von 16:00 bis 18:00 Uhr kochen wir zusammen mit Kiezakteuren für die Rollberger Nachbarschaft.</p>
<p>Seid zu Gast in unserem schönen Gemeinschaftsgarten Rollberg Paradise</p>
<p>Die Gartenküche ist geöffnet &#8211; packt eure Liebsten ein und lasst es euch schmecken!</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_3  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong>Termine</strong></p>
<p>28. April  mit GEKO Berlin e.V.<br />26. Mai mit Stadtteilmütter<br />23. Juni mit Kiezanker e.V.<br />28. Juli  mit Fixpunkt<br />25. August mit Morus 14 e.V.</p>
<p><strong>Abschluss Termin</strong><br />29 September mit QM &amp; Ernährungsrat</p>
<p><strong>Uhrzeit</strong><br />16:00 bis 18:00 Uhr</p>
<p><strong>Ort</strong><br />Roland-Krüger-Str. 6</p></div>
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		<title>Auf in den Garten– Der Frühling ist da!</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/auf-in-den-garten-der-fruehling-ist-da/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Feb 2026 12:28:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Pünktlich zu den milden Temperaturen startet am 24.02.2026 der offene Gartentag im Nachbarschaftsgarten <em><a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/gemeinschaftsgarten">Rollberg Paradise</a></em>. Am Ende der Roland-Krüger-Straße findet ihr einen wild verwachsenen und wunderschönen Ort, an dem schon bald wieder junges Grün sprießen und die Stadtnatur erwachen wird. Gemeinsam mit dem Gartenteam des Prinzessinnengarten Kollektivs laden wir euch ein, vorbeizuschauen und gemeinsam mit euren Nachbar*innen zu gärtnern. Das Team ist immer <strong>dienstags von 14 bis 17 Uhr</strong> auf der Fläche. Man kann die ganze Saison über regelmäßig teilnehmen oder auch nur ab und an, ganz, wie es euch passt!</p>
<p>Aktuell muss der Garten aus dem Winterschlaf geholt werden, kleine Dinge werden repariert, die Pflanzplanung abgeschlossen und die Anzucht junger Pflanzen startet. Damit geht das QM-Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ in die letzte Saison vor Ende seiner Laufzeit. Und es ist viel geplant für dieses Jahr: Gartentage und Workshops, Bauaktionen in Kooperation mit der Evangelischen Hochschule und Fixpunkt e.V., Feste für die Nachbarschaft und eine Aktionswoche gemeinsam mit dem <a href="https://umweltbildung-neukoelln.de/">Umweltbildungsnetzwerk Neukölln</a>. Parallel haben sich einige Kiezgruppen gebildet, die den Garten auch in diesem Jahr wieder regelmäßig ansteuern werden, um sich ihre wöchentliche Portion Naturerfahrung abzuholen, wie etwa von Mosaik gGmbH und der AWO.</p>
<p>Ihr habt noch Fragen zum Garten und der Teilnahme am Projekt? Oder wollt auch mit einer Gruppe regelmäßig gärtnern und eure eigenen Möhren ernten? </p>
<p>Schreibt uns an unter: <span id="cloak767228994a1846f16b9313880ce6a055"><a href="mailto:s.lehr@bsgmbh.com">s.lehr@bsgmbh.com</a></span> oder meldet euch telefonisch unter: 030-68977258!</p>
<p>Das Projekt wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm Sozialer Zusammenhalt.</p>
<p><em>Text: QM Rollberg, Februar 2026</em></p></div>
			</div>
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			</item>
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		<title>Inclusive Paradise &#8211; Wie Gemeinschaftsgärten Inklusion fördern</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/inclusive-paradise-wie-gemeinschaftsgaerten-inklusion-foerdern/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Nov 2025 12:30:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><h2></h2>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_November/Belal_gießt_mit_Flasche.png"><img decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_November/Belal_gießt_mit_Flasche.png" alt="Belal gießt mit Flasche" width="250" height="314" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; float: left;" title="Belal gießt mit Flasche" /></a>Der Rollberger Gemeinschaftsgarten „<a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/gemeinschaftsgarten">Rollberg Paradise</a>“ versteht sich seit seinen Anfängen als offener Ort für die ganze Nachbarschaft. Doch leider gab es in der Vergangenheit eine Gruppe von Menschen, für die eine Teilhabe nur eingeschränkt möglich war. Da der Garten anfangs auf dem Dach einer Tiefgarage verortet und nur über steile Treppen zu erreichen war, konnten Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen nur sehr schwer und Rollstuhlfahrer*innen gar nicht an den regelmäßigen Gartentagen teilnehmen. Als Notlösung baute das Team der <a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/">Prinzessinnengärten</a>, Träger des Gartenprojekts, eine Anzuchtstation für Jungpflanzen in Räumen des AWO Kreisverband Südost e.V., so dass dort zumindest zu Saisonbeginn ortsunabhängig gegärtnert werden konnte. Nach dem Umzug des Gartens im April hat sich die Situation zum Glück deutlich geändert. So ist der Garten auf der neuen Fläche in der Roland-Krüger-Str.6 zwar nicht komplett barrierefrei, aber zumindest sehr barrierearm und auch für Rollstuhlfahrer*innen zugänglich.</p>
<p>Und so ist das Rollberg Paradise nach mittlerweile 3 Jahren Projektlaufzeit nun wirklich ein Garten für alle geworden und Gartengruppen von <a href="https://www.mosaik-berlin.de/de">Mosaik gGmbH</a> und vom <a href="https://www.xn--awo-sdost-u9a.de/wohnen-teilhabe/awo-falk-club">AWO Falk-Club</a> haben einen festen Platz im Projekt. Sowohl bei der Anzucht von Jungpflanzen zu Beginn der Saison als auch in der ganzjährig anstehenden Gartenpflege sind die beiden Gruppen nicht mehr wegzudenken und bilden eine äußerst gern gesehene und zuverlässige Unterstützung für die Nachbar*innen vor Ort. Die Gruppen bestehen aus Menschen mit körperlichen und/ oder geistigen Beeinträchtigungen verschiedenen Alters und ihren jeweiligen Begleitpersonen bzw. Einzelfallhelfer*innen. Sie kommen mindestens ein bis zweimal die Woche vorbei und packen immer da mit an, wo es gebraucht wird.</p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Das Kind muss an die frische Luft! – Bewegung und Naturerfahrung</strong></span><br />Peggy Büttner, die als Bewegungstherapeutin die Gartengruppe von Mosaik gGmbH betreut und Ann-Katrin Dammhayn, die als Leitung des AWO Falk-Clubs Freizeitangebote für Menschen mit Beeinträchtigung organisiert, betonen das große Potenzial von Naturerfahrung bzw. Gärtnern für die pädagogische Arbeit. Zum einen leben viele ihrer Klient*innen einen Alltag, der vorrangig in Innenräumen stattfindet und wenig Bewegung bzw. körperliche Auslastung bietet – besonders, wenn auch körperliche Einschränkungen vorliegen. Die Möglichkeit, sich bei körperlicher Arbeit an der frischen Luft auszupowern, wirke sich auf die Teilnehmenden äußerst positiv aus. So bemerkt Peggy an Gartentagen eine deutliche Veränderung bei ihrer Gruppe: „Du merkst, dass die Arbeit im Garten die Teilnehmenden auslastet. Die innere Unruhe und Anspannung, die viele spüren, verringern sich. Sie zeigen weniger Verhaltensauffälligkeiten und wirken deutlich ausgeglichener und ruhiger.“ Zum anderen leiste der Ort an sich durch seine Naturnähe einen großen Beitrag für das Wohlbefinden der Teilnehmenden: Der Gemeinschaftsgarten sei eine grüne Oase, eine Parallelwelt zur Stadt, ein Ort zum Ausatmen, der auf jeden beruhigend wirke: „Du bist in Neukölln, aber irgendwie auch gar nicht“, so Ann-Katrin. Die Naturerfahrung vor Ort habe sofort Auswirkungen auf die Teilnehmenden. So sind manche v.a. damit beschäftigt, „einfach wahrzunehmen und zu genießen“, sie beobachten das Lichtspiel in den Blättern und freuen sich wie an Weihnachten, weil sie die Waldohreule entdeckt haben, die im Garten wohnt. Das sinnliche Erlebnis aus Spüren, Riechen, Sehen, Hören und manchmal sogar Schmecken macht etwas mit den Menschen. „Natur wirkt“, fasst Peggy es klar zusammen. </p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Für jeden was dabei! &#8211; Selbstbestimmung und Teilhabe</strong></span><br />Was das Gartenangebot für die Teilnehmenden noch so besonders macht, ist v.a. der hohe Grad an Selbstbestimmung: „Die Leute haben sonst einen ziemlich fremdbestimmten Alltag. Die Menschen, die die Vormundschaft haben, planen und entscheiden: Da wohnst du, da arbeitest du, da machst du Therapie und da verbringst du deine Freizeit! Aber die Teilnahme an der Gartengruppe ist komplett freiwillig und auch, was dann im Garten gemacht wird, können die Teilnehmenden selbst mitbestimmen, weil die Aufgaben so vielfältig sind. Die Möglichkeit, eigenen Entscheidungen treffen zu können, wird als große Freiheit erlebt und fördert auch das Selbstbewusstsein“, so Ann-Katrin. Viele der Teilnehmenden lieben es beispielsweise zu gießen und zu ernten. Die Teilnehmenden mit autistischen Zügen dagegen ziehen es vor, Dinge zu sortieren, wie etwa 500 Blumentöpfe, die nach Größen geordnet werden mussten. Wieder andere suchen die körperliche Herausforderung und fahren Schubkarren voll mit nassem Laub Richtung Kompost. Die Vielfalt an Aufgaben von ganz niedrigschwellig zu etwas komplexer, von fein- zu grobmotorisch u.s.w. ermögliche, dass alle etwas finden, in dem sie gut sind. Die Erfahrung, so wie man ist, mitmachen zu können und Erfolge zu haben, zusammen mit der individuellen Wahlfreiheit sei eine unglaublich empowernde Erfahrung für die Teilnehmenden, so Ann-Katrin.</p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Alle für alle! – Selbstwirksamkeit und Gemeinschaft</strong></span><br />Ähnliche Positives berichtet auch Peggy: „Die Gruppe erfährt im Garten Selbstwirksamkeit. Das, was sie dort tuen, hat sofort Auswirkungen. Wenn ich die Pflanzen nicht gieße, vertrocknen sie, aber wenn ich sie pflege und mich um sie kümmere, dann wachsen sie und irgendwann kann ich sogar etwas ernten und bekomme etwas zurück. Wenn wir dann z.B. Minze ernten und für alle in der Einrichtung Tee davon kochen.“ Die Mitarbeit beinhalte zudem eine Verantwortungsübernahme, die den Teilnehmenden gesellschaftlich sonst eher nicht zugetraut wird: „Hier sind sie ein wichtiger Teil der Gartengemeinschaft und von ihrem Einsatz profitieren alle in der Nachbarschaft. Sie erfahren Wertschätzung von anderen für das, was sie leisten. Das ist für viele eine ganz besondere und wichtige Erfahrung.“ So sind die Teilnehmenden besonders stolz, wenn die von ihnen aufgezogenen Jungpflanzen, die die Basis des neuen Gartenjahrs bilden, in den Garten umziehen und in die Beete gesetzt werden. Doch auch wenn ein Teil der Ernte in die eigene Einrichtung mitgebracht wird, erleben die Teilnehmenden großen Zuspruch und Anerkennung. Neben diesen Erfolgserlebnissen sei auch die Begegnung mit anderen Menschen vor Ort extrem wertvoll für die Gruppen. Durch den vor Ort erlebten Kontakt und Austausch mit anderen Menschen, sei es in Form eines Grußes unter Gärtner*innen, wenn etwas erklärt oder gemeinsam erledigt wird, entstehe ein Zugehörigkeitsgefühl über die eigene Peergroup hinaus, eine Form von gesellschaftlicher Zugehörigkeit und Identifikation, so Peggy.</p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Da geht noch was! – Werdet selbst Teil des Gartens</strong></span><br />Auch wenn in diesem Artikel keine Menschen mit Einschränkungen zu Wort kommen, so ist sich Peggy ganz sicher, dass ihre Gruppe ihr in allen Punkten zustimmen würde: „Die Begeisterung für den Garten ist wirklich groß! In der Einrichtung reden alle darüber und erzählen sich von den Gartentagen. Alle wollen unbedingt mitkommen – auch bei Regen. Selbst die, die nicht sprechen können, kommen dann mit der Piktogrammkarte „Garten“ zu mir uns geben mir deutlich zu verstehen, dass sie in den Garten wollen. Inzwischen sammeln wir sogar unseren Kaffeesatz hier als Dünger und alle machen mit.“ Und Ann-Katrin freut sich: „Einzelne Teilnehmende gehen sogar manchmal allein in den Garten, unabhängig von der Gruppe.“</p>
<p>Das Potenzial von Gemeinschaftsgärten für inklusive und integrative soziale Arbeit ist also riesig. Wenn ihr daran interessiert seid, selbst mit einer Gruppe regelmäßig mitzumachen und Teil des Projekts zu werden, meldet euch beim QM Rollberg!</p>
<p>Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.</p>
<p>Text: QM Rollberg, November 2025</p>
<p>Fotos/ Copyright: Mosaik gGmbH, Nomadisch Grün gGmbH</p>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_November/Siham_mit_Gießkanne.png"><img decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_November/Siham_mit_Gießkanne.png" alt="Siham mit Gießkanne" width="445" height="330" style="margin-bottom: 10px; float: left;" title="Siham mit Gießkanne" /></a> <a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_November/wgv_11.jpg"><img decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_November/wgv_11.jpg" alt="wgv 11" width="450" height="300" /></a></p></div>
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		<title>Nach der Saison ist vor der Saison!</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/nach-der-saison-ist-vor-der-saison/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Oct 2025 11:34:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #999999;">Herbstangebote im Nachbarschaftsgarten „Rollberg Paradise“</p>
<p></span></strong></p>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Oktober/IMG_20251023_155258_233.jpg"><span style="color: #999999;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Oktober/IMG_20251023_155258_233.jpg" alt="Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min" width="250" height="333" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; float: left;" /></span></a>Es ist nicht mehr zu übersehen, der Sommer ist vorbei. Die Bäume bunt, der Himmel grau. Immer wieder hört man die Schreie der Zugvögel am Himmel. Am Sonntag wird die Zeit umgestellt und die Tage noch kürzer. Es riecht nach feuchter Erde und verrottendem Laub. Den Tieren wächst ihr Winterfell und wir kaufen schnell noch dicke Wollsocken, bevor der erste Nachtfrost kommt.<br />Keine Gartenzeit, könnte man meinen. Aber weit gefehlt! Gerade jetzt braucht der <a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/gemeinschaftsgarten">Rollberger Gemeinschaftsgarten</a> noch einmal eure Aufmerksamkeit und euer Engagement. Die reichen Erntetage des goldenen Spätsommers sind zwar vorbei, aber es gibt viel zu tun in den nächsten Wochen: <br />Der <strong>Kompost</strong> muss regelmäßig umgeschichtet werden, damit er weiterhin nahrhafte Erde produziert, in der im nächsten Frühling große, starke Pflanzen wachsen können.<em><br /></em> </p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Oktober/20251022_Flyer_Gartentag_Winter.jpg" alt="" width="250" height="177" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; float: left;" />Dann möchte das Gartenteam ein <strong>Bewässerungssystem</strong> bauen, so dass im nächsten Jahr nicht jede Pflanze von Hand – oder eher von Gießkanne – gegossen werden muss und mehr Zeit für andere Arbeiten bleibt. Also eine super Gelegenheit, um zu lernen, wie eine sogenannte Tröpfchenbewässerung funktioniert.<br />Außerdem haben sich die Tomaten in der letzten Saison beschwert! Wind und Wetter waren ihnen zu grob und sie hätten gern einen Schutz im nächsten Jahr. Sei es ein <strong>Gewächshaus</strong>, eine <strong>Folienkonstruktion</strong> oder ähnliches. Komm vorbei und lerne, wie sich Tomaten am wohlsten fühlen und was es für eine reiche Ernte im nächsten Jahr braucht.<br /><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Oktober/IMG_20251023_155258_133.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Oktober/IMG_20251023_155258_133.jpg" alt="IMG 20251023 155258 133" width="250" height="333" style="margin-top: 10px; margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; float: left;" /></a><br />Und weil die gärtnernden Menschen den Regen zwar für ihre Pflanzen begrüßen, selbst aber doch gern trocken bleiben, soll eine <strong>Überdachung</strong> getischlert werden, so dass bei einem Schauer eine gemütliche Gartenpause im Trockenen eingelegt werden kann. Ein guter Anlass für alle, die gern mit Holz arbeiten und ins Handwerk schnuppern wollen. <br />Auch die Tiere freuen sich über Schutz in der kalten Jahreszeit! Sammle Stöcker, Äste und Laub und baue in einer ruhigen Gartenecke eine <strong>Igelburg</strong>, in der ein Igel zusammengerollt den Winter verschlafen kann. Er wird es dem Garten im nächsten Jahr danken und sich um die Schnecken kümmern, bevor sie die Jungpflanzen anfressen.<br />Zu guter Letzt könnt ihr gemeinsam mit dem Team die <strong>Pflanzplanung</strong> für das nächste Jahr machen. Welche Wünsche hast du? Was wollen wir anbauen und ernten im nächsten Jahr? Lerne, welche Pflanze wann in die Erde kommen muss, welche Gemüsesorten man gut miteinander in ein Beet setzen kann und welche Pflanzen sich nicht mögen. Verstehe das gärtnerische Prinzip der sogenannten Fruchtfolgen und erfahre, wie glücklich die Vorfreude auf den nächsten Frühling machen kann!<br />Es gibt also richtig viel zu tun die nächsten Wochen. Das Gartenteam um Tom, Ana, Lis und Daniel ist nach wie vor jeden Dienstag vor Ort und freut sich auf euren Besuch! Zwischen 14 und 17 Uhr ist der Garten in den Roland-Krüger-Str.6 offen, komm einfach vorbei – eine Anmeldung ist nicht nötig. Und wenn man ein, zwei Stunden draußen war, die kalte Luft gespürt hat und das Tageslicht langsam schwindet, macht es danach umso mehr Spaß, ins warme Zuhause zu kommen, sich ein heißes Bad einzulassen oder mit den Liebsten einen Tee auf der kuscheligen Couch zu trinken. <br />Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.</p>
<p><em>Text: QM Rollberg, Oktober 2025</em></p></div>
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		<title>„Rollberg Paradise“ – mitmachen, entspannen und genießen im Gemeinschaftsgarten</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/rollberg-paradise-mitmachen-entspannen-und-geniessen-im-gemeinschaftsgarten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Aug 2025 11:52:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_August/rollberg_paradise_6.jpg"><span style="color: #999999;"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_August/rollberg_paradise_6.jpg" alt="Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min" width="250" height="333" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; float: left;" /></span></a>Es war ein schöner Zufall, der Nuhat zum Rollberger Gemeinschaftsgarten brachte. In einer Elterngruppe der Regenbogenschule, die ihr Sohn noch bis zu den Sommerferien besuchte, wurde Unterstützung für eine Garten-AG gesucht – Nuhat meldete sich unmittelbar an. Vor Jahren hatte sie bereits selbst einen eigenen Kleingarten, für den sie sich erstes Wissen angeeignet und in der Praxis erprobt hatte. <br />Diese Erfahrungen bringt sie heute als fester Bestandteil in das Projekt ‚Rollberg Paradise‘ ein, das in der Zusammenarbeit zwischen dem Prinzessinnengarten-Kollektiv und engagierten Anwohnenden zu einer grünen Oase erblühen konnte.<br />Hier, inmitten des Rollbergkiezes, zwischen meterhohen Maispflanzen, liebevoll zusammengestellten Tomatensorten und duftenden Basilikumpflanzen, findet Nuhat nicht nur Ruhe, sondern auch das Gefühl von gelebter Gemeinschaft. </p>
<p>Wir haben die Rollbergerin während ihres wöchentlichen Gartentags besucht, um mit ihr über ihre Begeisterung für das Gärtnern, die positiven Auswirkungen des Gartens auf ihr Leben sowie Tipps für Interessierte zu sprechen.<em></p>
<p>Wenn du an den Gemeinschaftsgarten denkst, welche drei Worte kommen dir spontan in den Kopf?<br /></em>Natur, Erholung, Paradies.<em></p>
<p>Und wie viel Zeit verbringst du hier? Was sind deine Aufgabenbereiche?<br /></em>Das ist ganz unterschiedlich. Manchmal komme ich an einem Tag mehrere Male her, an anderen Tagen dafür gar nicht. Ich komme meist spontan vorbei, wenn kein Kind zu Hause ist. Wenn es viel zu tun gibt, so wie heute zum Beispiel, bin ich locker drei, vier Stunden hier. Dann gieße ich, lockere Erde auf, binde Pflanzen hoch, entferne abgestorbene Blätter. Außerdem habe ich zwei eigene Beete, um die ich mich kümmere. Ich bin überall. Aber die Arbeit fängt schon viel früher an: Im Januar säe ich bereits Samen in meinem Wintergarten aus. Manchmal retten wir auch Pflanzen. Durch das Prinzessengarten-Kollektiv, das in diesem Jahr dazugekommen ist, haben wir mehr Beete bekommen, was mit mehr Arbeit einhergeht &#8211; aber wir machen es ja gerne, deshalb vergesse ich oft die Zeit hier. <em></p>
<p>Der Garten ist also ein fester Teil deines Alltags geworden; was macht ihn für dich so besonders?</em><br />Ich komme hier einfach absolut zur Ruhe, er ist ein Rückzugsort für mich. Abgesehen von der Zeit, wenn hier gemeinschaftlich gearbeitet wird, komme ich gern in den Abendstunden vorbei, um mich auszuruhen vom Alltag. Manchmal schnappe ich meine Kinder und wir essen hier zusammen. Auch wenn es mir nicht so gut geht, komme ich her. Es ist wirklich ein Paradies für mich, du bekommst von der Außenwelt nichts mehr mit – und das mitten im Zentrum von Berlin, mitten im Rollbergkiez. </p>
<p><em>Welche anderen positiven Auswirkungen hat der Garten auf dein Leben?</em><br />Zum Beispiel habe ich meine Nachbarin Claudia hier getroffen. Wir wohnen zwar seit 30 Jahren im selben Kiez, aber kannten uns vorher nicht. Hier im Garten kommt man ins Gespräch, lernt sich kennen. Das war für mich ein sehr wichtiger Punkt: Anwohnende kennenlernen und Erfahrungen austauschen. Menschen begegnen, sich gesund fühlen, vielleicht auch gesund werden, superfrisches Gemüse ernten. </p>
<p><em>Das muss schön sein, die unterschiedlichsten Menschen aus der Nachbarschaft hier zu treffen. Was schätzt du an den Personen, die hier aktiv sind, am meisten?</em><br />Dass sie Respekt vor der Natur haben, so wie ich. Ich kenne jede Pflanze, die ich hier in der Hand habe. Wenn sie etwas zum Ernten liefert, dann danke ich ihr, das ist ja nicht selbstverständlich. Alles, was uns hier umgibt, sind Lebewesen, mit denen du reden musst. Die Menschen hier behandeln ihre Umgebung gut, sorgen und kümmern sich. Wir haben auch ganz viele Tiere hier, zum Beispiel Eulen. Ich würde sagen, dass wir auf jeden Fall ein starkes Gemeinschaftsgefühl haben, wir machen alles zusammen, teilen alles. Jede Person wird hier freundlich empfangen und Menschen, wie beispielsweise Tom, erklären dir alles mit einer riesigen Geduld, stehen für jede*n bereit. </p>
<p><em>Und was für Gemüse hast du hier bereits angebaut und geerntet?</em><br />Jede Menge! Gurken, Tomaten, bestimmt über dreißig Sorten. Auberginen haben wir, weiße, schwarze, lilafarbene. Viele Paprikasorten. Peperoni, scharfe, nicht scharfe, runde, rote, grüne, gelbe. Zucchini, Blumenkohl, Brokkoli. Grüne Zwiebeln, ganz viel Minze, sehr viel Kürbis dieses Jahr. Sauerampfer, Thai-Basilikum, Bohnen, Maulbeeren, Feigen, Mais, unterschiedliche Kohlsorten. Kräuter: Oregano, Thymian, Bohnenkraut, Petersilie. Vor allem unsere Tomaten sind so süß! Es reicht schon, wenn man sie sich einfach nur anschaut, die waren Babys zu Hause! </p>
<p><em>Beeinflusst der Garten auch deine Ernährungsweise, deine Einkäufe und deine Art zu kochen?</em><br />Auf jeden Fall! Wenn du Lebensmittel von hier mitnimmst und kochst, schmeckt das ganz anders, als wenn du im Supermarkt etwas kaufst – auch, weil ich weiß, dass wir hier nicht spritzen und wirklich alles Natur pur ist. Vergleich einfach nur die Gurken, die riechen richtig nach Gurken! Diesen Geruch bekommst du sonst nicht in die Nase. Es ist zwar nicht so, dass wir hier ständig riesige Ernteerträge haben, aber trotzdem kaufe ich mit meinem neuen Wissen bewusster ein. </p>
<p><em>Wem würdest du raten, sich in diesem Gemeinschaftsgarten einzubringen?</em><br />Menschen, die Natur lieben. Menschen, die einsam sind. Wenn du im Garten bist, kannst du dich mit allen Menschen und Pflanzen hier unterhalten. Hier zu sein, hilft gegen die Einsamkeit, gegen Schmerzen, gegen psychische Erkrankungen, finde ich. Und natürlich Menschen, die wirklich mitarbeiten wollen und nicht nur für die Ernte kommen &#8211; man muss auch die Arbeit von anderen respektieren. </p>
<p><em>Und wenn eine Person gerne mitmachen möchte, wie läuft das dann ab? </em><br />Wir haben bestimmte Gartentage, zu denen alle interessierten Menschen kommen können. Bis Ende September findet noch mein Gartentag statt, jeden Freitag von 10 bis 12 Uhr in der Roland-Krüger-Straße 6. Das Prinzessengarten-Kollektiv hat ihren immer dienstags, zwischen 15 und 18 Uhr. Einfach reinkommen und fragen: „Was macht ihr? Wir möchten mitmachen!“ Den Rest zeigen wir euch dann!</div>
<div itemprop="articleBody"></div>
<div itemprop="articleBody">
<p>Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich Gärtnern im Rollberg“ wird finanziert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.</p>
<p><em>Text und Bilder: QM Rollbergsiedlung, August 2025</em></div></div>
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		<title>Offener Gartentag in der &#8222;Krume&#8220; startet</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/offener-gartentag-in-der-krume-startet/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Jun 2025 07:11:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><div itemprop="articleBody">
<p><span style="color: #999999;"><strong>Offener Gartentag für die Nachbarschaft – jeden Dienstag von 15 bis 18 Uhr im Rollberger Gemeinschaftsgarten in der Roland-Krüger-Straße 65. Kommt vorbei!!</strong></span></p>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Mai/20250522_Flyer_Gartentag.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Mai/20250522_Flyer_Gartentag.jpg" alt="Plakat Kiezputz 23.03.2023 final min" width="238" height="169" style="margin-right: 10px; float: left;" /></a>Endlich ist es so weit! Nun geht es richtig los im <a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/project/frische-briese/">Rollberger Gemeinschaftsgarten</a> „Krume“ (ehemals „Frische Briese“). Nachdem der Umzug im April abgeschlossen war, hat das Projektteam der Prinzessinnengärten sich auf der neuen Fläche eingerichtet. Alle Hochbeete haben einen schönen neuen Platz bekommen und wurden für die neue Saison aufbereitet. Dank der Anzucht von verschiedenen Jungpflanzen durch die projektzugehörige Garten AG des AWO Falk Clubs, konnten die Beete inzwischen auch neu bestückt werden. Nun schlummern Kartoffeln in der Erde, grüne Bohnen ranken sich Stück für Stück an ihren Klettergerüsten der Sonne entgegen. Die Zucchinipflanzen bilden ihre großen, trichterförmigen Blüten aus, in die fleißige Bienen krabbeln. Zarte Kräuter schicken ihren herrlichen Duft in die Gärtnernase und manche Erdbeere kann schon bald genascht werden.</p>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Mai/20250430_121553.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2025/Artikel_Mai/20250430_121553.jpg" alt="" width="238" height="179" style="margin-bottom: 10px; margin-right: 10px; float: left;" /></a>Doch all die Pracht steckt noch in Kinderschuhen. Damit der ganze gärtnerische Reichtum auch gut wächst, viele Früchte trägt und letztlich zu einer reichen Ernte für den Kiez werden kann, braucht es nun dringend eure Unterstützung! Tomaten, Möhren und Co wollen von euch liebgewonnen, gehegt, gepflegt und v.a. regelmäßig gegossen werden, um groß und stark zu werden!</p>
<p>Also werdet Teil der Gartengemeinschaft! Kommt rum in der Roland-Krüger-Straße und macht mit! Ob regelmäßig jeden Dienstag zum offenen Gartentag oder nur sporadisch, wenn es passt, jede helfende Hand ist herzlich willkommen. Gärtnert gemeinsam mit euren Nachbar*innen und lernt so neue Menschen aus eurem Kiez kennen. Lernt vom Gartenteam der Prinzessinnengärten, wie ihr Gemüse und Kräuter am besten anpflanzt und pflegt, um am Ende auf eine reiche Ernte blicken zu können. Erlebt die Freude eines vollen Erntekorbs mit frischem Gemüse in leuchtenden Farben. Kocht gemeinsam mit der mobilen Küche vor Ort ein Gartenmenü und genießt es im Abendlicht, wenn die Amseln singen, gleich vor Ort. Macht den Garten zu eurem Garten!</p>
<p>Neugierig geworden? Dann geht einfach mal vorbei und fragt nach Ana, Lisa, Tom und Daniel. Lasst euch alles zeigen und taucht ein in ein kleines grünes Paradies, gleich nebenan. Auch für Gruppen gibt es Mitmach-Angebote. Ihr wollt mit einer Kitagruppe oder Schulklasse gärtnern? Oder mit einer Elterngruppe aus dem Familienzentrum? Mit geflüchteten Menschen? Super!! Macht das unbedingt! Meldet euch beim Gartenteam (Mailadresse siehe Flyer) oder beim QM Rollberg und wir finden eine individuelle Lösung für eure Interessen und Gartenwünsche! Wir freuen uns auf euch!<br />Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ (2025-2026) wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.</p>
<p><em>Text: QM Rollbergsiedlung, MAI 2025, Bild: Stephanie Lehr</em></p>
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			</div></p>
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		<title>Ein Rosenkohl auf Reise: Der Rollberger Gemeinschaftsgarten zieht um</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/ein-rosenkohl-auf-reise-der-rollberger-gemeinschaftsgarten-zieht-um/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2025 15:05:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Am 14. April war es endlich so weit, der Rollberger Gemeinschaftsgarten <a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/project/frische-briese/">„Frische Briese“</a> ist umgezogen! Da das Garagendach in der Briesestraße, auf dem die „Briese“ seit August 2022 nach und nach Gestalt annahm, nun sanierungsbedürftig ist, mussten wir mit Sack und Pack – oder eher Beet und Gießkanne – auf eine neue Fläche ausweichen. Diese befindet sich am Ende der Roland-Krüger-Straße und wird an ihrer Rückseite vom schattigen Grün der Lessinghöhe begrenzt. Ein wunderschöner Ort, liebevoll „Krume“ genannt, der bislang von der Regenbogen Grundschule als Schulgarten und einem engagierten Anwohner als Mini-Nachbarschaftsgarten genutzt wird. Als Unterstützer*innen jeglicher gärtnerischer Aktivität und Liebhaber*innen städtischen Grüns waren beide Parteien offen für eine Kooperation mit dem QM-Garten und empfingen die über 30 Hochbeete der „Briese“ samt Projetteam mit offenen Armen.</p>
<p><a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_142716-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_142716-scaled.jpg" width="2560" height="1920" alt="" class="wp-image-9582 alignnone size-full" srcset="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_142716-scaled.jpg 2560w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_142716-1280x960.jpg 1280w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_142716-980x735.jpg 980w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_142716-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" /></a></p>
<p>Hierfür mussten an einem strahlenden Montagvormittag Mitte April 32 Hochbeete und ein großer Container mit Komposttoilette mit Hilfe eines Krans vom Dach der Garage auf einen Umzugs-LKW gehoben werden. Das Prinzessinnengarten Kollektiv war hierfür mit einem großen Team von über zehn Personen angetreten, um zunächst die großflächig verteilten Beete an den Rand des Daches zu tragen, von wo der Kran sie erreichen und eine Etage tiefer absetzen konnte. Die große Anzahl an helfenden Händen war definitiv nötig, denn ein einziges Beet allein wiegt 200 kg! Mit je vier bis fünf Personen an jeder Seite wurden diese mit viel Hau Ruck, guter Laune und Teamgeist nach und nach für den Abtransport versetzt und das Dach mit der Zeit immer leerer.</p>
<p><a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_152138-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_152138-scaled.jpg" width="245" height="326" alt="" class="wp-image-9585 alignnone size-full" /></a> <a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_135539-1-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_135539-1-scaled.jpg" width="245" height="326" alt="" class="wp-image-9583 alignnone size-full" /></a></p>
<p>Auf der neuen Fläche bekam das Team der Prinzessinnengärten anpackend Unterstützung von Tom Jahn, Moritz Müller und Lou. Tom wohnt angrenzend an die neue Fläche und verschönert diese schon seit Jahren auf gärtnerische Art und Weise. Mit wenig bis keinen finanziellen Mitteln und umso mehr Beharrlichkeit, Kreativität und grünem Daumen hat er nach und nach ein kleines Paradies geschaffen, in dem sogar Feigenbäume wachsen und Früchte tragen. Und weil keiner die Fläche so gut kennt wie Tom, wird er das Projekt und alle beteiligten Nachbar*innen zukünftig mit seinem immensen gärtnerischen Erfahrungswissen bei der Pflege der neuen Beete unterstützen. Wir freuen uns, dich im Team zu haben, Tom! Moritz wiederum ist ein Vater, dessen Sohn Lou die Regenbogen Grundschule besucht, und der sich unermüdlich für Umweltbildung als Teil des Lehrplans seines Sohnes und der anderen Kinder einsetzt. Gemeinsam mit einem Lehrer der Regenbogen Schule hat Moritz in Absprache mit Tom daher ermöglicht, dass die Regenbogen-Schüler*innen regelmäßig vor Ort eigene Beete bepflanzen und pflegen können.</p>
<p><a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_154303-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_154303-scaled.jpg" width="2560" height="1920" alt="" class="wp-image-9584 alignnone size-full" srcset="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_154303-scaled.jpg 2560w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_154303-1280x960.jpg 1280w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_154303-980x735.jpg 980w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_154303-480x360.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 2560px, 100vw" /></a></p>
<p>Nach über sieben Stunden körperlicher Arbeit, vier Fahrten des Spediteurs, ordentlich Schlepperei und Transport von über 6400 kg, 10 Paar ziemlich verspannten Schultern und einer zufriedenen Runde Belohnungseis für alle, war es geschafft: Die „Briese“ hat ein neues Zuhause gefunden. So wie das immer ist bei Umzügen, müssen noch ein paar Kleinteile wie Werkzeug oder Sonnensegel nachgeholt und alles auf der neuen Fläche abgestimmt und eingerichtet werden. Aber ganz bald soll es dort mit den ersten Angeboten losgehen und der offene Gartentag für alle wieder starten. Lis, Ana, Tom und Daniel von den Prinzessinnengärten freuen sich, gemeinsam mit euch die Beete zu bestücken und Neues wachsen zu lassen. Die Vorarbeit dafür leistet bereits seit einigen Wochen der AWO-Falk-Club. Wie im letzten Jahr auch übernehmen dort Freiwillige in einer projektzugehörigen Garten-AG die Anzucht vieler Jungpflanzen, die zeitnah in die Beete auf der neuen Fläche einziehen dürfen.</p>
<p><a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_103822-scaled.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_103822-scaled.jpg" width="1920" height="2560" alt="" class="wp-image-9586 alignnone size-full" srcset="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_103822-scaled.jpg 1920w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_103822-1280x1707.jpg 1280w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_103822-980x1307.jpg 980w, https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/wp-content/uploads/2025/04/20250414_103822-480x640.jpg 480w" sizes="(min-width: 0px) and (max-width: 480px) 480px, (min-width: 481px) and (max-width: 980px) 980px, (min-width: 981px) and (max-width: 1280px) 1280px, (min-width: 1281px) 1920px, 100vw" /></a></p>
<p>Wer neugierig geworden ist und sich den Garten einmal anschauen möchte oder schon ganz ungeduldig darauf wartet, auch dieses Jahr wieder glücklich mit dreckigen Händen und frischen Kräutern und knackigem Gemüse nach Hause gehen zu können, der*die kann schon bald loslegen. Alle Informationen zu neuen Angeboten findet ihr zeitnah bei uns auf der Homepage. Falls ihr direkt Kontakt mit dem Gartenteam aufnehmen wollt, schreibt gern an rollberg@prinzessinnengarten.net. Außerdem gibt es einen WhatsApp-Kanal, dem ihr über den folgenden Einladungslink beitreten könnt, wenn ihr keine Neuigkeiten verpassen wollt: https://chat.whatsapp.com/L3klhhpcsniDquAi0A8S5s . Egal auf welchem Weg, wir freuen uns auf alte und neue Gesichter, die beim Gärtnern ihre Nachbar*innen besser kennenlernen und gemeinsam Gemüse ziehen, ernten und kochen möchten!</p>
<p>Das Projekt „Wachsen lassen – Gemeinschaftlich gärtnern im Rollberg“ (2025-2026) wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm „Sozialer Zusammenhalt“.</p></div>
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		<title>Der Rollberger Gemeinschaftsgarten &#8222;Frische Briese&#8220; – Ein Rückblick</title>
		<link>https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/der-rollberger-gemeinschaftsgarten-frische-briese-ein-rueckblick/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[kollektivprinzessinnengartennet]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Nov 2024 15:41:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[rollberg]]></category>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p>Die Gartensaison ist für dieses Jahr beendet. Und auch das Projekt <a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/gemeinschaftsgarten">„Wir gründen einen Gemeinschaftsgarten“</a> neigt sich seinem Ende zu. Zeit, einen Blick zurückzuwerfen auf die letzten beiden Jahre, auf all die schönen Momente und neuen Begegnungen, das Engagement der Nachbarschaft und den Einsatz des Projektteams, auf das, was gewachsen ist und geerntet wurde, auf das, was endet und das, was bleibt.<br /><span style="color: #999999;"><strong><br />Die „Frische Briese“ – Ein Garten für den Rollberg</strong></span><br />Ein grüner Ort, an dem man sich wohlfühlt, wo man gerne Zeit verbringt, Freund*innen trifft und mal einen Gang runterschaltet. Wo die Hektik der Stadt mal Pause hat, der Gestank der Hermannstraße nicht ankommt und die Luft im Sommer ein bißchen frischer ist als anderswo in Neukölln. Das waren einige der ersten Überlegungen zum QM-Projekt „Wir gründen einen Gemeinschaftsgarten“, die noch von den Auswirkungen der Corona-Pandemie geprägt waren. Lange hatte die Nachbarschaft sich mit stark einschränkenden Veränderungen wie Kontaktsperren, Homeschooling und Lock Down auseinandersetzen müssen. Beschränkt auf die eigenen vier Wände, oft ohne Balkon, da fiel dem Einen oder der Anderen schon mal die Decke auf den Kopf. Der Wunsch nach einem Treffpunkt an der frischen Luft und ganz in der Nähe des eigenen Zuhauses lag nah. <em>Hier geht&#8217;s weiter im Text &#8230;</em><br />Und so machte sich ein Jahr später ein Projektteam des <a href="https://prinzessinnengarten-kollektiv.net/">Prinzessinnengärten Kollektivs</a> gemeinsam mit der Nachbarschaft daran, genau solch einen Ort zu schaffen. Über 30 Hochbeete entstanden und wurden auf dem Dach einer Tiefgarage in der Briesestraße platziert, befüllt und bepflanzt. Ein großer Tisch für Gruppentreffen, eine Ecke mit Sonnensegel als Wetterschutz, ein Container für alle Gerätschaften, eine mobile Küche und zuletzt sogar noch eine Komposttoilette – es wurde geschreinert und gebaut und gestaltet was das Zeug hielt. Zuletzt fehlte nur noch ein geeigneter Name, der schließlich mit Hilfe der Beteiligung der Nachbarschaft gefunden und gewählt wurde: „Frische Briese“.</p></div>
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				<div class="et_pb_text_inner"><p><span style="color: #999999;"><strong>Was wächst denn da? Von Basilikum und Bamberger Hörnchen</strong></span></p>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2024/Artikel_November/Garten-Rueckblick/-5456272796268225595_121.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2024/Artikel_November/Garten-Rueckblick/-5456272796268225595_121.jpg" alt=" 5456272796268225595 121" width="225" height="486" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; margin-top: 10px; float: left;" /></a>Pünktlich zum Saisonstart 2023 starteten die offenen Gartentage in der „Frischen Briese“. Das Team der Prinzessinnengärten lud die Nachbarschaft zum gemeinsamen Gärtnern ein und stärkte so ganz nebenbei die Umweltbildung im Quartier. Ob Kräuteranzucht, Workshops zu Regenwurm und Kompost oder die alltäglichen Gartenarbeiten vor Ort, wie Unkraut zupfen, gießen oder Rankgerüste für die Bohnen bauen, es gab immer was zu tun. Besonders die Rollberger Kinder aus der nahen Nachbarschaft waren sofort mit Begeisterung dabei, doch auch Familien und Einzelpersonen nutzten das Angebot regelmäßig. Gegärtnert wurde sowohl am eigenen Beet als auch an Gemeinschaftsbeeten. Von Kräutern und Salaten hin zu Erdbeeren und roter Bete, Möhren, Bohnen und den unglaublich leckeren Bamberger Hörnchen- Kartoffeln, das Rollberger Gartenherz konnte sich die ganze Saison lang über eine große Vielfalt an Pflanzen und Gemüse freuen: Frisch, lecker, gesund und direkt vor der Haustür!<em><br /></em></p>
<p><strong><span style="color: #999999;">Bunte Mischung – Für alle was dabei</span></strong><br />Um noch mehr Menschen im Rollberg am Garten teilhaben zu lassen, fragte das Projektteam die Nachbarschaft regelmäßig nach ihren Wünschen und organisierte auch entsprechende Angebote abseits von Gärtnerei und Umweltthemen.So entstanden ein vielseitiges Workshop-Programm zu HipHop und Graffiti, Selbstverteidigung oder Tischlerei sowie gemütliche Kaffee-Kuchen-Runden, Kürbis-Schnitzen oder gemeinsame Kochaktionen.</p>
<p><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2024/Artikel_November/Garten-Rueckblick/IMG_20231024_130822_421.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2024/Artikel_November/Garten-Rueckblick/IMG_20231024_130822_421.jpg" alt="IMG 20231024 130822 421" width="225" height="300" style="margin-top: 10px; margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; float: left;" /></a><a href="https://www.rollberg-quartier.de/images/2024/Artikel_November/Garten-Rueckblick/7E50BBF1-7838-490F-8BDD-24D9C0AEAFBF.jpeg"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://www.rollberg-quartier.de/images/2024/Artikel_November/Garten-Rueckblick/7E50BBF1-7838-490F-8BDD-24D9C0AEAFBF.jpeg" alt="7E50BBF1 7838 490F 8BDD 24D9C0AEAFBF" width="225" height="300" style="margin-right: 10px; margin-bottom: 10px; margin-top: 10px; float: left;" /></a>Besonders beliebt waren die verschiedenen Feste mit Musik, Buffet und buntem Programm, etwa zum Saisonstart, zur Ehrung der Rollberger Freiwilligen, zum Tag der Städtebauförderung, zum Ernte-Dank oder auch zu Halloween.<br />Da der Garten nicht barrierefrei zu erreichen ist, bemühte sich das Team außerdem, inklusive Angebote zu schaffen. In Kooperation mit dem AWO-Falk-Club zogen Menschen mit Beeinträchtigung die Jungpflanzen für die kommende Saison groß und übernahmen so eine der wichtigsten Aufgaben für eine vielfältige und erfolgreiche Gartensaison. In Kooperation mit Mosaik gGmbH wiederum wurde eine <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QKiJIGe4pmw">Nistkastenaktion</a> umgesetzt. Die wunderschön gestalteten Nistkästen schmücken nun einzelne Bäume im Rollberg und bieten Spatz und Meise Platz und Schutz zum Brüten.</p></div>
			</div><div class="et_pb_module et_pb_text et_pb_text_12  et_pb_text_align_left et_pb_bg_layout_light">
				
				
				
				
				<div class="et_pb_text_inner"><p><strong><span style="color: #999999;">Ohne euch nix los! Danke an alle Rollberger Gärtner*innen und Kooperationspartner</span></strong><br />Neben den bereits erwähnten Trägern gab es weitere Kooperationen mit vielen lokalen Akteuren wie der Zuckmayer Schule, Kita Mini-Mix, MaDonna Mädchentreff, den Stadtteilmüttern, Morus 14 e.V., Kiezanker e.V., AKI e.V., Berliner Ernährungsrat, Trial&amp;Error und anderen. Somit vielen Dank an alle beteiligten Akteure! Erst euer unterstützendes Mitwirken und die Teilnahme eurer Zielgruppen machen unsere QM-Projekte lebendig! Und natürlich Danke an alle Nachbar*innen, die sich die Hände schmutzig gemacht haben! Danke, dass ihr dabei wart und das Projekt unterstützt habt, mit eurer Zeit und eurem Einsatz! Und zuletzt möchten wir uns natürlich auch beim Garten-Team bedanken, für euer Engagement für die Nachbarschaft und die tolle Zusammenarbeit!</p>
<p><span style="color: #999999;"><strong>Und was jetzt?</strong></span><br />Nachdem über zwei Jahre ein neuer Gemeinschaftsgarten im Rollberg geschaffen wurde, der auf ganz unterschiedliche Bedarfe antwortet und sowohl als Bildung-, Veranstaltungs- und auch Begegnungsort in den Kiez wirkt, heißt es nun zunächst Abschied nehmen. Die Fläche in der Briesestraße wird im nächsten Jahr leider nicht länger zur Verfügung stehen und der Garten muss abgebaut werden. Doch es wird einen Neuanfang geben. Regenwurm und Co dürfen umziehen und an anderem Ort – natürlich immer noch im Rollberg – einen Neuanfang machen. Denn das Projekt wurde mit Zustimmung des <a href="https://www.rollberg-quartier.de/index.php/mitmachen#mitmahenquartiersrat">Rollberger Quartiersrats</a> verlängert und wird die Nachbarschaft noch mindestens bis Ende 2026 begleiten! Wo genau, das verraten wir noch. Es sei nur so viel gesagt, über den Namen „Frische Briese“ mit seinem Verweis auf die Briesestraße muss man wahrscheinlich nochmal diskutieren.</p>
<p><em><br />Das Projekt „Wir gründen einen Gemeinschaftsgarten“ wird gefördert mit Mitteln aus dem Programm <a href="https://www.quartiersmanagement-berlin.de/programm-sozialer-zusammenhalt.html">„Sozialer Zusammenhalt“</a>.<br />Text: QM Rollberg, November 2024</em></p></div>
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